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Feuerwehr Felicitas
"Feuerwehr Felicitas,
flitze spritze - das macht Spaß!
Tatü, Tata!"
So ging das Lied der fleißigen Feuerwehr, die stets unterwegs war. Die Handpuppenserie entstand 1968. Bis 1975 wurden (wahrscheinlich) 12 Folgen produziert. Laut offizieller Sandmann-Homepage kam die Feuerwehr Felicitas zusätzlich in der kleinen Abendgruß-Reihe Lottchen und Lenchen vor, die 1970 ausgestrahlt wurde.
Bei der Feuerwehr Felicitas handelte es sich um eine Kleinkindersendung mit Puppen, die bis auf die Auftritte in Lottchen und Lenchen unabhängig von Sandmann und Märchenland blieb. Der beste Freund der Felicitas war übrigens der kleine Felix, der Feuerwehrmann sein wollte und rief: "Platz gemacht, ihr Leute!" Gemeinsam gingen sie auf Schatzsuche oder erlebten sogar auf einem Rummelplatz Abenteuer! Weitere Freunde waren der Riese Lukas, Eisbär Poldi, der Karussellbesitzer Drehbums und der Affe Dideldum.
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Professor Flimmrich
Das ist Professor Flimmrich, der kluge Moderator der Flimmerstunde. Er weiß wirklich alles über Film und Fernsehen und erklärt den Kindern, was hinter den Kulissen geschieht. Oftmals hat er Besuch von Schauspielern, Drehbuchautoren und Regisseuren, die ihm von ihre Arbeit berichten. Natürlich weiß er auch viel über die Entwicklung und Geschichte des Filmemachens. Wenn ihr also Fragen habt, geht zu ihm!
Professor Flimmrich wurde von Walter E. Fuß dargestellt. Die Sendung wurde allerdings schon ein Jahr vor der Umbenennung zu "Bei Prof. Flimmrich" ausgestrahlt, damals noch mit einer Kinderfigur namens "Karli Kurbel". Da aber die Flimmerstunde mehr tun sollte, als bloß Filme ausstrahlen, wurde ein erwachsener seriöser Mann eingesetzt, der der Aufgabe der Wissensvermittlung gewachsen war.
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Flimmerkiste
Hallochen, ich bin der schon weiter oben erwähnte Karli Kurbel (auf dem Bild sitze ich gerade im Schrank). Meine Sendung hieß Flimmerkiste und war der Vorgänger von Professor Flimmrich. Aber auch nachdem er meinen Platz einnahm, war ich noch ab und zu bei ihm zu sehen.
Auch wenn die Sendung "Flimmerkiste" zu "Professor Flimmrich" wurde und später schließlich "Flimmerstunde" hieß, blieben Konzept und Format ähnlich - ein nachmittaglicher Kinderfilm wurde anmoderiert, Hintergrundinformationen wurden gegeben. Die "Flimmerstunde" existierte übrigens nicht nur bis zur Wende - auch heute wird im RRB ab und zu ein sonntäglicher Kinderfilm mit einem "Flimmerstunde"-Vorspann eingeleitet.
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Das Kasperletheater
Wer kennt nicht das Kasperletheater? Dort leben Kasper mit seiner Oma und seinem Opa, dem Hund Moppel und dem Kater Peter, und natürlich dürfen seine Freunde Gretel und Seppel nicht fehlen. Manchmal gibt es sogar Ärger mit dem Krokodil oder dem frechen Teufelchen Butzemann. Aber Kasper wäre nicht Kasper, würde er nicht alle Schwierigkeiten meistern!
Das Pirnaer Kasperletheater startete Ende der 50er im DDR-Fernsehen in den Abendgrüßen. Heinz und Ingeburg Fülfe, Heinz Schröder, Friedgard Kurze, Barbara Augustin und Renate Mladenov spielten die Figuren. Das Kasperletheater hielt sich bis Ende der 60er Jahre, wurde dann jedoch mit neuen Serien mit charakteristischen Figuren, fern ab von allseits bekannten Kasperspiel-Schema, ersetzt.
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Hein Pöttken
Hein Pöttken ist ein Seemann, der mit allen Wassern gewaschen ist! Mit seinem Schiff, der Traumtute, erkundet er alle sieben Weltmeere. Aber Vorsicht: Wenn ihr ihn trefft, glaubt nicht alles, was er sagt, denn echte Seemänner spinnen sehr gern Seemannsgarn!
Hein Pöttken wurde von Dieter Perlwitz verkörpert. Er trat in den 60er Jahren in den Abendgrüßen auf, war aber wahrscheinlich auch auf anderen Sendeplätzen zu sehen. Obwohl mit der Figur des Hein Pöttken nur wenige Sendungen produziert wurden, wurde sogar ein Bilderbuch mit seinen Erlebnissen veröffentlicht.
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Die blauen Blitze
Die blauen Blitze, Zick-Zack-Zuck,
die schlagen plötzlich ein.
Sie fahren - ssst - mit einem Ruck
den Sündern ins Gebein.
Wer angibt oder albern ist,
den stellen wir euch vor.
Wer Fleiß und Höflichkeit vergisst,
den nehmen wir beim Ohr!
So begann die erfolgreiche und beliebte Live-Sendung der Blauen Blitze, ein Pionierkabarett, das unterhaltsam aber auch lehrreich war. Die Pioniere Marlies, Ingo und Carmen-Maja stellten in gewitzten Gesprächen Situationen aus dem richtigen Leben dar.
Carmen-Maja Antoni, eine der Blitze, hatte später eine erfolgreiche Karriere als Schauspielerin. Die Reihe selbst war nur von kurzer Dauer, da die Regisseurin Gisela Schwartz-Martell, die für die Texte verantwortlich war, früh aus dem Leben schied.
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Spielzeugkiste
Hier im Kinderzimmer leben der Kasper, der Brummi und das Püppchen Sylvia. Jeden Abend, wenn die Kinder schlafen, erwachen sie zum Leben und bringen all das in Ordnung, was das Kind am Tage nicht mehr geschafft hat. Dabei sind sie sehr einfallsreich!
In derselben Tricktechnik gedreht wie die Sandmännchenvor- und Abspänne, war die Spielzeugkiste sehr beliebt und hielt von den 60ern bis in die 80er Jahre durch. Zuerst waren die Folgen freilich schwarzweiß, später wurden sie in Farbe ausgestrahlt. Die Gestalten, zu denen sich später noch Matrosenpuppe Heiner und die freche Karline gesellten, unterhielten sich in Reimen, liebevoll mit Musik begleitet. Erfinder der Serie war Dichter Walter Krumbach.
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Jan und Tini
Jan und Tini auf Reisen - so hieß die Sendung, in der die zwei Püppchen Jan und Tini mit ihrer Silberhummel durch die DDR reisten und Sehenswürdigkeiten für die Kinder entdeckten, so zum Beispiel den Dinosaurierpark in Kleinwelka. Manchmal gerieten sie sogar in den Märchenwald und trafen Herrn Fuchs und Frau Elster oder Fabian und Pittiplatsch. Den Weg ins Märchenland haben sie uns aber noch nicht verraten...
Die Reihe entstand in den späten 70er oder frühen 80er Jahren. Über die Puppenspieler ist uns zwar nichts bekannt, aber der Schauspieler Gojko Mitic hat bei "Jan und Tini" Regie geführt, was ihm großen Spaß machte. Laut Hans-Jürgen Stock, dem Chefdramaturg des Kinderfernsehens, gab es insgesamt 84 Folgen. Einen Auszug aus dem Titellied der Reihe könnt ihr hier nachlesen.
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Der alte Friedemann
Der alte Friedemann ist ein alter Schneider. Er wohnt allein in einem kleinen Haus, und zwischen den vielen Stoffen und Kissen befinden sich auch Marionetten. Wenn der alte Friedemann Besuch von den kleinen Zuschauern des Abendgrußes bekommt, weiß er stets ein bekanntes Märchen zu erzählen. Dabei erwachen die Marionetten zum Leben und spielen die Geschichten von den Prinzen und Königstöchtern nach.
Der alte Friedemann wurde von Fred Alexander gespielt. Obwohl das Konzept "Schneider erzählt Märchen" an Meister Nadelöhr erinnert, gehört Friedemann nicht zu den Figuren des Kinderfernseh-Märchenlandes. Die Namen der Marionettenspieler sowie weitere Informationen zu dieser Reihe, die während der 80er Jahre zum Abendgruß gehörte, kann man der offiziellen Sandmännchen-Homepage entnehmen.
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Kinkerlitzchen und Weihnachtskalender
In der Kindersendung "Kinkerlitzchen" präsentierte Hans-Otto Rieck Rätsel, Basteltipps und Trickfilme gemeinsam mit dem kleinen frechen Strolch namens "Kerlchen", der in der Werkstatt allerhand Unsinn trieb. Da brauchte Hans-Otto Rieck schon starke Nerven, wenn plötzlich Basteleien von seinem Werkzeugtisch verschwanden oder Kartons sich hin und her bewegten - das Kerlchen hatte jedes Mal seine Finger im Spiel, denn es hatte nur Schabernack im Kopf!
Zur Weihnachtszeit wurde diese Sendung unter dem Namen "Weihnachtskalender" nicht nur wöchentlich, sondern sogar täglich ausgestrahlt, und dann wurde es gemütlich: An jedem Tag des Dezembers öffnete Hans-Otto Rieck ein Fenster von seinem Weihnachtskalender. Jeweils dann, wenn der Schornstein des Weihnachtskalender-Hauses qualmte und das Glöckchen klingelte, konnten die Kinder hinter die Türchen, Fensterchen oder sogar in das Innere des Tannenbaums gucken. Und dahinter verbargen sich kleine Geheimnisse...
Hans-Otto Rieck arbeitere zuvor auch als Puppenspieler und war als solcher bereits bei verschiedenen DDR-Kinderfernsehproduktionen des Märchenlandes dabei. Als Quelle für die Informationen dienten uns diverse Texte aus alten FF-Dabei-Zeitschriften, die uns persönlich vorlagen oder von Homepagebesuchern netterweise per Computer zugeschickt wurden. Wer das kleine grüne Kerlchen mit den großen Augen und den roten Haaren kreierte und wer es sprach, ist jedoch (noch) unbekannt.
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Flimmerstunde
Als Professor Flimmrich schlie&szlich in den Ruhestand ging, ging es trotzdem mit der Präsentation des sonntagnachmittäglichen Kinderfilms weiter. Zur Weihnachtszeit moderierten oft Ellentie und der kleine Kobold Pickepuck, der in einer zauberhaften Flasche wohnte. Und wenn Ellentie genug von dem frechen Kobold hatte, sprach sie einfach: "Pickepuck, puckepick, in die Flasche schnell zurück!" Die Flimmerstunde wurde übrigens auch oft von Hexe Barbarina und Kater Leopold präsentiert, die in einem kleinen Hexenhaus wohnten.
Ellentie und Pickepuck wurden beide von der Kabarettistin Ellen Tietke (siehe unten) gespielt. Barbarina wurde von Marita Gerasch dargestellt (sie war auch Ansagerin beim DDR-Fernsehen); Poldi wurde von Rüdiger Sander verkörpert.
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Ellentie
"Filme, Spaß und sonst noch was" war das Motto von Ellentie, die mit ihrem Papagei Admiral in einer modernen Wohnung lebte und allerlei Unsinn fabrizierte (wie zum Beispiel in der Badewanne schlafen). Ellentie war sehr beliebt, ständig erhielt sie Fanpost, auf die sie in ihrer Sendung auch gern einging.
Die von Inge Trisch erdachte Figur der Ellentie wurde von Ellen Tietke dargestellt, die zur Weihnachts- und Ferienzeit auch die Ankündigung der Flimmerstunde übernahm, wobei ihr der kleine Kobold Pickepuck zur Seite stand. Auch Picke-Puck wurde von Ellen Tiedtke selbst gespielt, ebenso der "Onkel Arthur" des Filmarchivs, den Ellentie 1989 gemeinsam mit Struppi einige Sendungen lang besuchte. Ellentie gab es seit Anfang der 80er Jahre im zweiten Programm des DDR-Fernsehens. |

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Verkehrskompass
Stiefelchen und Kompass-Kalle,
das sind Kinder, wie ihr alle.
Ich, der grüne Ampelmann,
bin ein Freund, der helfen kann.
Aber auch mein Freund in Rot
hilft euch aus so mancher Not.
Freundlich zieh ich meinen Hut.
Geht, macht eure Sache gut!
Wer kennt sie nicht, die Freunde aller Verkehrsteilnehmer: Stiefelchen und Kompass-Kalle, zwei Zeichentrickfiguren jener lehrreichen Sendung, welche 5minütige Kurzfilme bot und den Kindern beibrachte, wie man sich im Straßenverkehr richtig zu verhalten habe. Die Reime stammten von Dichter Nils Werner (der auch einige Borstel-Bücher verfasste). Diese Sendung gab es auch für Erwachsene: mit Hilfe des Schauspielers Günther Schubert wurde auf Schwächen von Verkehrsteilnehmern hingewiesen. Sicherlich kennt der eine oder andere noch die Verse, die vom grünen Ampelmännchen vorgetragen wurden:
So ist's richtig, so ist's gut,
freundlich zieh ich meinen Hut.
Macht's wie Wuff, der kleine Hund.
Kommt gut nach Haus und bleibt gesund.
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Spielhaus
Im Spielhaus ist immer was los! Entweder macht Knollo wieder eine haarsträubende Erfindung, Kniffo bringt etwas Sonderbares aus dem Weltraum mit oder in Masines Küche geht es drunter und drüber. Die eitle Defifé sorgt oft für Aufsehen, und die Streiche vom Kleinen und die Gedichte von Laribum sind auch nicht ohne. Manchmal bringt der Postbote, das Schweinchen Jonathan, wichtige Nachrichten vorbei. Am abenteuerlichsten ist es aber, wenn der schlaue Kater Casimir mit Schlapperplapper zankt. Er ist nämlich eifersüchtig, weil Schlapper sich so gut mit dem Maulwurf Fridolin verträgt.
Die Reihe Spielhaus (Anfang der 80er Jahre gestartet) war ab und zu in Abendgrüßen zu sehen, hatte aber einen festen Sendeplatz als eigenständige halbstündige Serie. Die Puppenspieler waren mitunter dieselben wie im Märchenland, wurden aber von anderen Stimmen synchronisiert, damit klar war, dass das Spielhaus mit seinen Bewohnern eine andere Welt darstellte und nicht zu Pitti und Co. gehörte. Redaktionell betreut wurde die Serie von Bärbel Möllendorf, Regie führte Kurt Schumacher.
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Plumps
Wer kennt ihn nicht, den Wasserkobold Plumps? Er wohnt in einem Teich nahe eines Bauernhofes. Sein bester Freund ist das Kücken, und gemeinsam stellen sie zum Leidwesen des besorgten Hahnes viel Unfug an. Aber Plumps hat noch andere Freunde: die Frösche, die im Schilf wohnen, die hilfsbereite Biene, den mürrischen Ziegenbock und den großen Hund. Nur mit der Katze verträgt er sich nicht, denn die ist ziemlich hinterhältig.
Plumps wurde in den 80ern von Ingeborg Feustel entwickelt; seine unverwechselbare Stimme lieh ihm Schauspielerin Carmen-Maja Antoni. Er war schnell genauso beliebt wie Pittiplatsch, hatte aber mit dem Märchenland nichts zu tun. Das ist schon daran zu erkennen, dass er keine Handpuppe ist, sondern - wie auch das Sandmännchen - zu den Trickfiguren zählt. 2009 kehrt Plumps in der neuen Abendgruß-Serie Dorfliedergeschichten - diesmal zusammen mit anderen Abendgruß-Figuren wie Zauberer Pondorondo und Rabe Socke - auf den Bildschirm zurück!
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Tuppi Schleife
Niemand weiß genau, wo Tuppi, das kleine Mädchen mit den roten, dicken Zöpfen wohnt. Es muss in der Nähe der alten Mühle sein, denn dorthin geht sie oft, wenn sie ihre drei kleinen Freunde Titus, Sixtus und Florian besuchen will. Mit diesen drei frechen Jungs hat sie allerlei Sorgen, aber auch Spaß.
Ob Tuppi und ihre Freunde im Märchenland wohnen? Das ist unklar, aber möglich. Weil sich aber keiner sicher ist, haben wir sie in diese Kategorie gesteckt. Wer sie sprach und führte, ist uns leider unbekannt. Die Figuren sind dem Buch "Tuppi Schleife und die drei Grobiane" von Ingeborg Feustel entnommen, die Serie wurde Ende der 70er Jahre für die Abendgrüße produziert.
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Stine und Paul
Hallo, wir sind zwee Berliner Gören! Falls ihr irgendwas über Sicherheit wissen wollt, seid ihr bei uns richtig, denn der kleene Paul gerät immer in brenzlige und komische Situationen, aus denen icke, die Stine, ihn retten muss. Danach erklär ick ihm, wie er es hätte richtig machen sollen. Naja, kleene Kinder eben!
Neben dem einige Minuten dauernden Sicherheitsprogramm für Kinder waren Stine und Paul auch Co-Moderatoren anderer Sendungen und waren sogar beim Kessel Buntes zu sehen. Sie wurden vom Sandmann-Vater Gerhard Behrendt entwickelt.
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Die Korax-Borax-Frösche (Froschgeschichten)
An einem Teich wohnen in kleinen Häusern die Korax-Borax-Frösche Krex, Krax, Schwapp, Quakeline, Platsch, Plitsch, Quaki und natürlich Korax. Obwohl sie hauptsächlich das Wetter und die Badefreuden genießen wollen, haben sie immer wieder Konflikte und Abenteuer zu überstehen.
Wie beim "Spielhaus" wurde bei dieser Nachmittags-Serie (wenige Abendgruß-Auftritte gab es wohl auch) aus den 80ern nicht mit Hand- sondern mit Stabpuppen gearbeitet. Die bekannten Puppenspieler Fülfe und Schröder übernahmen das Spiel, gesprochen wurden die Figuren von Schauspielern wie Horst Torka oder Willy Scholz. Die Puppen wurden von Achim Rosenkranz gestaltet; Regisseurin war u.a. Renate Mladenov. Entwickelt wurde die Reihe von Gerdamarie Preuße und Christa Streiber.
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Unterwassergeschichten
Im tiefen Ozean auf dem Meeresgrund wohnt das kleine Seepferdchen Campi mit seinem Freund, der kleinen Krake Sepius. Oftmals haben die beiden Sorgen mit der eingebildeten Tante Snugata, aber damit werden sie schon fertig. Wichtiger ist es, der alten Holuru zu helfen und von ihr alles über das Unterwasserleben zu lernen!
Die Unterwasserabenteuer der Seepferdfamilie mit Sepius und den anderen Freunden waren nur selten im Abendgruß zu sehen, da nur wenige Folgen produziert wurden. Den vielen Zuschriften von Homepagebesuchern nach zu urteilen, muss diese Serie aber einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben. Erdacht wurde die Reihe von Kinderbuchautorin und Hoppel-Sprecherin Barbara Augustin-Gorn, Regie führte Kurt Schumacher, das Puppenspiel übernahmen - selbstverständlich - die Fülfes, H. Schröder, C. Neißner und F. Kurze.
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Weitere Handpuppenserien
Neben den bekannten Märchenlandfiguren gab es immer wieder Versuche, neue Handpuppenserien für das Sandmännchen und/oder das Nachmittagsprogramm zu entwickeln. Einige der kürzeren Serien waren: Knöpfchen und Paula: Das war schon ein seltsames Paar. Knöpfchen war nämlich ein kleiner Bärenjunge, Tante Paula dagegen eine große Giraffe. Sie lebten in einem Zoo und spielten dort gern mit dem Löwen Leopold und den Löwenzwillingen Minchen und Bienchen. Diese Handpuppenserie gab es nur für kurze Zeit in den Abendgrüßen des Sandmännchens und stammt aus der Feder von Günther Feustel.
Pilzgeschichten: Familie Steinpilz, Opa Pfifferling und Herr Fliegenpilz erlebten so einiges am Waldesrand und konnten die kleinen Fernsehzuschauer auch mit ökologischen Tipps versorgen. Ob die Pilzfiguren dieser von Gerdamarie Preuße und Regina Krupkat-Kött entwickelten Serie auch in Märchenwaldabenteuern Verwendung fanden, ist ungewiss. Ebenso unklar ist, ob der Wurzeltroll, der zu dieser Reihe gehörte, derselbe ist, der laut einigen Homepagebesuchern auch Märchenwald und Koboldland heimsuchte.
Ameisengeschichten: Ameise Ambrosius traf viele Freunde in der Insekten- und Kleintierwelt des Waldes, zum Beispiel Frau Kriech, die Schnecke, die Biene Suse und die Grille Fridolin. Die einzelnen Figuren wurden von Heinz Schröder, Friedgarz Kurze, Christine Neißner und den Füfes gesprochen und geführt. Diese Serie brachte es auf mehr als 20 Folgen und lief von 1977-79.
Fräulein Aprikose: Auch im Garten konnte Märchenhaftes passieren, jedenfalls wenn Fräein Aprikose und ihre Freunde Radieschen Kullerchen und Gruke Grünchen fröhlich sangen. Auch diese Hand- und Stabpuppenserie von 1980 wurde u.a. von Heinz Schröder, Friedgard Kurze und den Fülfes gespielt.
Die Karottis: Bei Opa und Kapriziösa Karotti war immer was los, egal ob am Nachmittag oder beim Abendgruß! Sprecher und Spieler sind unbekannt, aber laut dem Sandmännchenlexikon von Volker Petzold führte die Puppenspielerin Renate Mladenov Regie. Es liegt nahe, dass sie auch beim Spiel beteiligt war.
Mulle und ihre Freunde: Das Kätzchen Mulle hatte oft Ärger mit der Raupe Dickpelz, konnte aber auf die Hilfe ihrer Freunde rechnen. Nur sehr wenige Episoden entstanden 1977; das Spiel übernahmen I. Füfe, C. Neißner, H. Schröder, H.-O. Rieck u.a.
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Zu guter Letzt: Das Sandmännchen
Das Sandmännchen ist der allerbeste Freund aller Märchenlandbewohner. Keiner weiß, wo es genau wohnt, denn es ist fast jeden Abend unterwegs, um den Kindern in aller Welt gute Nacht zu sagen und den Traumsand in die Augen zu streuen. Man munkelt, dass es wohl im Märchenland leben muss. Woher es seinen Traumsand hat, ist auch unklar. Einige sagen, Sandmännchen hole ihn vom Mond, andere behaupten, der Sand käme vom Ostseestrand... Sandmännchen selbst lächelt nur und verrät freilich keines seiner Geheimnisse. Schließlich muss es sich um all seine Fahrzeuge kümmern - es besitzt ja alle möglichen Fortbewegungsmittel: Rakete, LKW, Hubschrauber, Kürbiskutsche, fliegender Teppich, sogar ein schwebendes Pferd! Der kluge und fleißige Harald Serowski mit den geschickten Händen hat die meisten dieser Fahrzeuge für das Sandmännchen hergestellt, und der Sandmannvater Gerhard Behrendt (er erfand den kleinen Mann 1959) setzte mit seiner Hilfe Hunderte von Abendgrußfolgen in Szene. Wer mehr über das Sandmännchen wissen will, besucht es am besten auf seiner eigenen Homepage:
www.sandmaennchen.de
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Ihr wollt noch mehr über das DDR-Kinderfernsehen wissen? Nun gut, hier folgen noch ein paar Sendungen, an die sich der eine oder andere gewiss noch gern erinnert:
Am Anfang des Fernsehens in den 50er Jahren war für das Pädogogische u.a. Till Eulenspiegel, verkörpert von Wolfgang Hellmund (später Hans Finke sowie Hans Sievers) zuständig. Lustige Streiche dagegen verübten damals die Kobolde Pinsel und Klecks (Wolfgang Hübner, Horst Torka). In den Abendgrüßen wurden viele Geschichten lange Zeit von Solveig (Solveig Müller) und anderen Erzählerinnen und Erzählern aus dem großen Fernsehbilderbuch vorgelesen.